Samstag, 10. April 2010

Von JRPGs und Western RPGs

Wie wir alle wissen erschien letztens Final Fantasy 13 auch hier im Westen und ich war echt verwundert das es mir so viel Spass gemacht hat, dass ich sogar God of War 3 links liegen lies. (Jedenfalls eine zeit lang ;) ).

Nun liegt es schon fast einen Monat zurück das ich die Endsequenz von FF13 gesehen habe und deswegen habe ich mir mal Mass Effect 1 gegönnt.

Wie gewohnt liefert BioWare solide Kost und besonders das Setting spricht mich an aber mir ist mal wieder aufgefallen, dass sowohl Western RPGs als auch JRPGs ihre kleinen Problemchen haben.

Das größte Problem der Western RPG ist und bleibt das Balancing.
Das war bei Baldurs Gate schon so, dass ist leider bei Fallout 3 und Mass Effect nicht anders. Meistens läuft dass so man spielt, und spielt und spielt.
Alles läuft super man fühlt sich wie Kingdingeling und plötzlich rennt man gegen eine Wand. Eine Wand aus Gegnern die nicht einfach nur schwer sind nein sie sind unfair und man kann nicht anders an ihnen vorbei.
Ein Beispiel: Im laufe einer Mission bei Dragon Age komme ich in einen Raum voller Magier die sich gegenseitig an die Gurgel wollen und das auch tun, sie töten sich aber nicht. Ich renne also rein und komme nicht einmal bis zum ersten Magier da sie verschiedene Zauber ausführen die mich erst zu Fall bringen und dann platt machen, ohne das ich etwas machen könnte.

Man könnte jetzt sagen: "Ja, klar die Entwickler wollen den Spieler fordern", dass stimmt bestimmt schon aber leider kommt das immer so abrupt, dass man voll aus Spielgefühl gerissen wird.


Die Japaner können das besser, die haben kein Balancing Problem es gibt immer einen Weg stärker zu werden und den Gegner doch zu besiegen. Und es gibt auch immer einen Gegner der stärker ist, selbst nachdem man den Endgegner des Spiels gelegt hat.

Aber die Art wie das Balancing Problem umgangen wird ist typisch für JRPGs und zwar spreche ich vom "grinding".
Es gibt sogar Spiele die nur aus Levelgrinding bestehen, ganz groß in dieser Disziplin ist die Disgaea Serie, dadurch kommt man dann auch schnell mal auf 200 - 400 Spielstunden. Dummerweise hat man in 90% immer die selben Gegner besiegt um an ein bestimmtes Item zu kommen oder auf ein bestimmtes Level zu steigen.

Das andere große Problem von JRPGs ist, dass die Charackter immer den gleichen Stereotypen entsprechen zB gibt es immer den Emo der sich nichts traut und im verlauf der Story selbstbewuster wird. Oder die starke Person mit dem Mutterinstinkt die sich für die anderen Verantwortlich fühlt und sich oft auch opfert.

Dieses Problem besitzten Western RPGs nicht meistens leiden sie eher daran, dass die Spielfiguren keinen Charakter beiszten und teilnahmslos sind.


Was bedeutet dass nun für kommende Spiele generationen? Naja das JRPGs in der Kriese stecken das weiss man schon lange, dass diese Kriese auch schon mindestens 5 Jahre andauert zeigt dass man nicht so recht weiterweiss.
Western RPGs besitzten zum Glück genügend eigen Dynamic um nicht wieder in eine Kriese zu schlittern, zur zeit jedenfalls aber man weiss nie was noch kommt.

Ich bin jedenfalls gespannt was da noch kommen mag besonders aus Japan.

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen